München · Richard-Wagner-Straße 9

Lebendiges
Bewusstsein

Psychodynamische Wochenendgruppe in München.
Für Beziehung, Autonomie und Präsenz.
Gegenwart, die Geschichte hat.
Bleiben

Wir sind Zoltán Gál und Sebastian Peschke, Psychologe und Psychotherapeut. Unsere Gruppen arbeiten an zwei Achsen: Ich und Du — Beziehung. Hier und Jetzt — Gegenwart. Was dort sichtbar wird, sind die eigenen Muster im lebendigen Kontakt: Nähe, Autonomie, Schutz, Sehnsucht.

Wochenendgruppe · Einstieg am 27./28. November 2026
Jahresgruppe · ungefähr sechs Wochenenden im Jahr
Erstes Wochenende zum Kennenlernen · Teilnahme nach Vorgespräch
Kassenabrechnung für einen Teil der Plätze möglich · Klärung im Vorgespräch
In Kooperation mit der Psychosomatischen Beratungsstelle
Stimmen aus früheren Gruppenformaten
„Wenn du spielerisch verstehen möchtest, was dir beim Kommunizieren im Weg steht (warum du dich vielleicht öfter übergangen oder nicht gehört fühlst), lass dich auf diesen Kurs ein.“
— A. S.
„Du kommst an deine Gefühle und diese finden Platz in der Gruppe. Sich im anderen spiegeln.“
— Barbara
Die Arbeit in ihren einfachsten Polen
Jetzt Hier Ich Du

Die eine Achse: Ich und Du — Beziehung. Die andere: Hier und Jetzt — Gegenwart. Die Arbeit geschieht in der Mitte, dort, wo beides gleichzeitig wahr ist.

In jeder Gegenwart sitzenfrühere Beziehungen mit am Tisch.

Wie nah kann ich sein und dabei frei bleiben?Was sich heute wie ein Gegensatz anfühlt, hat oft eine frühe Geschichte.

Der Körper weiß zuerst, was auf dem Spiel steht.Der Satz kommt später und macht ein Bild daraus.

In unseren Gruppen arbeiten wir mit dieser Gegenwart, die Geschichte hat: mit dem, was im Kontakt spürbar wird, und mit dem, was Menschen längst aus ihrem Leben kennen. In der Beziehung zu sich selbst. Zu anderen. Zur Welt.

Es geht nicht um eine bessere Maske und nicht um eine höhere Welt. Es geht darum, genauer in diese zu schauen: auf Muster, Sehnsucht, Autonomie, Scham, Witz, Schweigen, Rückzug, Lebendigkeit — und den Moment, in dem eine Erklärung zu schön klingt.

Warum Gruppen

Eine Gruppe ist kein Publikum.
Sie ist ein Sensorium.

In ihr zeigt sich, was allein oft schwer zu sehen ist: Wer übernimmt Raum? Wer hält sich zurück? Wer schützt andere vor der eigenen Wahrheit? Wer sucht Nähe und verliert dabei die eigene Grenze? Wer wird sehr klug, wenn es eigentlich berührend wird?

Die unruhige Gruppe weiß oft mehr als die brave. Nicht weil Unruhe besser ist, sondern weil sie zeigt, wo etwas lebendig ist, klemmt, ausweicht oder Antwort sucht.

Zu den konkreten Gruppenangeboten →
Zwei Stimmen beschreiben dieselbe Arbeit
Die eine — weit, wie ein Labor
Bewusstsein ist nicht nur das Licht, in dem wir uns selbst sehen. Es verändert sich, sobald ein anderer Mensch wirklich dazukommt. Unsere Gruppen sind ein Labor für diesen Moment: wenn Wahrnehmung, Schutz, Sehnsucht, Körper und Kontakt gleichzeitig sichtbar werden.
Die andere — nüchtern, ohne Feier
In der Gruppe wird schnell klar, was man sonst übergeht. Ein Blick. Ein Schweigen. Ein Satz, der zu früh kommt. Ein Witz, der rettet. Wir bleiben damit. Nicht heroisch. Nicht feierlich. Nur lange genug, bis etwas Wirkliches sichtbar wird.

Beide haben recht. Die Arbeit liegt dazwischen.

Ein Gedanke für Sie

Einer von 99 Sätzen.

Für Ihren Besuch zufällig gezogen. Weil der genaueste Satz erst im Raum entsteht.

Bewusstsein wird lebendig, wenn es Beziehung riskiert. Auf den Satz klicken, um alle 99 Sätze zu lesen +
    Die Haltung

    Präsenz berührt.

    So erleben wir es: Wenn der innere Raum der Gegenwart sich in die Beziehung öffnet, entsteht ein Fluss von Stimmigkeit — das Erleben verflüssigt sich, Vergnügen und Lebendigkeit kommen frei. Nicht weil man weggeht von dort, wo man ist, sondern weil man dort ankommt. Versprechen können wir das niemandem; was in einer Gruppe geschieht, gehört ihr und nicht uns.

    Deshalb beginnen wir nicht mit einem Zielbild, sondern mit einer echten Spannung: Was geht in meinem Leben, meiner Beziehung, meiner Arbeit gerade nicht mehr wirklich auf? Von dort aus geht die Arbeit in drei Bewegungen:

    I

    Wahrnehmen

    Wahrnehmen, was wirklich da ist: im Körper, im Kontakt, in der Geschichte und im Raum.

    II

    Erkunden

    Das Wahrgenommene nicht sofort reparieren, beschönigen oder wegdeuten.

    III

    Antworten

    Aus genauerer Wahrnehmung stimmiger handeln: klarer, freier, verkörperter.

    Alles darf da sein — zugunsten von Anwesenheit, Lebendigkeit, Lebensfreude.

    Was hier zusammenkommt

    Meditation wird hier nicht als Rückzug aus Beziehung verstanden. Sie ist die Fähigkeit, anwesend zu bleiben, wenn Begegnung geschieht.

    Psychodynamik wird hier nicht nur als Erklärung früherer Muster verstanden. Sie wird im gegenwärtigen Kontakt erfahrbar.

    Wir arbeiten dort, wo Meditation psychodynamisch wird — und Psychodynamik gegenwärtig.

    Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen

    Ein Wochenende in der Gruppe.

    Sie kommen an, hängen die Jacke auf, setzen sich in den Kreis. Es gibt keine Vorstellungsrunde und keinen Smalltalk — die ersten Minuten sind still. Dann spricht, wer sprechen möchte: nicht die Wochenzusammenfassung, sondern das, was jetzt gerade da ist. Manchmal in Paaren, manchmal im ganzen Kreis. Wir beide sind dabei, hören zu, fragen nach, halten den Rahmen.

    Niemand muss etwas erzählen. Schweigen ist eine vollwertige Form der Teilnahme, und niemand wird aufgerufen.

    Was in diesem Raum gesprochen wird, bleibt in diesem Raum. Das gilt für uns beide berufsrechtlich — und wir vereinbaren es zu Beginn ausdrücklich auch untereinander in der Gruppe.

    Sie müssen dafür nichts mitbringen: keine Vorerfahrung, keine Diagnose, keine Methodenkenntnis. Es kommen Menschen, die therapeutisch arbeiten, und Menschen, die noch nie in einer Gruppe waren.

    Die Wochenendgruppe

    Zeit für Begegnung.
    Raum über ein Jahr.

    Unsere Wochenendgruppe ist als Jahresgruppe gedacht: ungefähr sechs Wochenenden, verteilt über das Jahr. Eine gemeinsame Gruppe, in der Beziehungen wachsen und eigene Muster im Kontakt sichtbar werden können. Wir treffen uns in der Richard-Wagner-Straße 9 in München.

    Gruppenbeginn · zugleich Schnupperwochenende

    27. und 28. November 2026

    Mit diesem Wochenende beginnt die Gruppe. Sie lernen uns, die anderen Teilnehmenden und unsere Arbeitsweise kennen: Stille, Begegnung zu zweit, Gespräche und Resonanz im Kreis. Das erste Wochenende ist zugleich ein Schnupperwochenende. Danach können Sie in Ruhe entscheiden, ob Sie in der Jahresgruppe bleiben möchten.

    Vor dem Einstieg: ein persönlicher Kontakt

    Vor Ihrer Teilnahme führen Sie ein Vorgespräch mit Sebastian Peschke oder Zoltán Gál — mindestens telefonisch. Je nach Anliegen vereinbaren wir ein etwa einstündiges persönliches Gespräch. Gemeinsam klären wir, ob die Gruppe für Sie passt, und besprechen Ihre Fragen und die Kosten.

    Wenn Sie eine Abrechnung über die Krankenkasse wünschen, vereinbaren Sie das Vorgespräch am besten bei Sebastian Peschke. Dort klären Sie die Voraussetzungen und die weiteren Schritte. Auch eine Teilnahme als Selbstzahlerin oder Selbstzahler ist möglich.

    Zusätzlich geplant

    Dienstagmorgen-Gruppe · kommt bald

    Ein weiteres Gruppenangebot am Dienstagmorgen ist in Vorbereitung. Den Starttermin und weitere Einzelheiten geben wir hier bekannt.

    Kosten

    Es gibt drei Wege.*

    Krankenkasse

    Die Kosten können von der Krankenkasse übernommen werden — gesetzlich oder, je nach Tarif, privat.

    Beratungsstelle

    Oder sie werden über die Psychosomatische Beratungsstelle getragen.

    Selbstzahler

    Oder Sie tragen sie selbst.

    Welcher Weg für Sie in Frage kommt, klären wir im Vorgespräch — auch für das Schnupperwochenende. Geld soll nicht der Grund sein, nicht zu kommen: sprechen Sie uns an.

    * Was hier zu den Kosten steht, gilt verbindlich für das Jahr 2026. Wie die Abrechnung über die Krankenkassen ab dem 1. Januar 2027 aussehen wird, steht heute noch nicht fest. Sollte sich etwas ändern, sprechen wir rechtzeitig mit allen Teilnehmenden darüber und passen die Bedingungen gemeinsam an — niemand wird vor vollendete Tatsachen gestellt.

    Über uns

    Menschen sitzen zusammen.
    Etwas geschieht.

    Wir bleiben nah genug daran, dass es nicht sofort zur Theorie wird — und genau genug, dass es nicht nur Gefühl bleibt.

    Porträt von Zoltán Gál

    Zoltán Gál

    Diplom-Psychologe · Magister der Philosophie

    Über zwanzig Jahre Erfahrung in psychologischer Beratung und Begleitung, mehr als zehntausend Einzelstunden und Gruppenarbeit mit vielen tausend Teilnehmenden — von existenziellen Krisen bis zu großen Gruppenformaten. Verbindet psychodynamisches Arbeiten mit kontemplativer Praxis.

    Porträt von Sebastian Peschke

    Sebastian Peschke

    Psychologischer Psychotherapeut

    Psychologe (M.Sc.) und Musikwissenschaftler (M.A.), psychologischer Psychotherapeut mit Schwerpunkt Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie für Erwachsene im Einzel- und Gruppensetting. Weiterbildungen u. a. in humanistischen Verfahren, Hypnotherapie und non-dualer Psychotherapie.

    In Kooperation

    Unsere Gruppen sind eine Veranstaltung in Kooperation mit der Psychosomatischen Beratungsstelle München. Die Beratungsstelle stellt die Räume, trägt einen Teil der Kosten mit und ist der Ort, an dem diese Arbeit gewachsen ist.

    Außerdem auf Anfrage
    Supervision & Fallarbeit
    Workshops & Seminare
    Texte & Forschung
    Häufige Fragen
    Ist das Psychotherapie?

    Für einen Teil der Plätze: ja. Die fortlaufende Gruppe gilt als Gruppenpsychotherapie und steht auch Menschen offen, die Psychotherapie suchen. Ob Ihr Platz therapeutisch gerahmt ist, klären wir im Vorgespräch — beides ist in derselben Gruppe möglich.

    Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?

    Als Gruppenpsychotherapie werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen; private Krankenversicherungen erstatten je nach Tarif, in aller Regel problemlos. Selbstzahler sind ebenso willkommen. Den für Sie passenden Weg klären wir im Vorgespräch.

    Ehrlich gesagt: Wie die Kassenabrechnung ab dem 1. Januar 2027 geregelt sein wird, wissen wir heute noch nicht. Für 2026 gilt, was hier steht. Ändert sich für das kommende Jahr etwas, besprechen wir es rechtzeitig mit allen Teilnehmenden.

    Ich arbeite selbst mit Menschen — ist die Gruppe als Selbsterfahrung geeignet?

    Ja. Für Psychotherapeut:innen und andere, die beruflich mit Menschen arbeiten, lässt sich die Gruppe als Selbsterfahrungsgruppe besuchen; Fortbildungspunkte für Psychotherapeut:innen sind beantragt. Eine Grenze benennen wir offen: Die Teilnahme gilt nicht als Selbsterfahrung im Rahmen der Ausbildung zur Psychotherapeutin/zum Psychotherapeuten oder der Weiterbildung zum Facharzt für Psychotherapie.

    Wie beginne ich in der Wochenendgruppe?

    Zuerst führen Sie ein Vorgespräch mit Sebastian Peschke oder Zoltán Gál, mindestens telefonisch und bei Bedarf persönlich. Am 27./28. November 2026 beginnt die Gruppe mit einem Schnupperwochenende. Danach entscheiden Sie, ob Sie bleiben möchten. Geplant ist eine Jahresgruppe mit ungefähr sechs Wochenendterminen. Einen späteren Einstieg besprechen wir persönlich, sofern Plätze frei sind.

    Was, wenn alle Plätze vergeben sind?

    Dann nehmen wir Sie auf die Warteliste und melden uns, sobald ein Platz frei wird — die Gruppe ist fortlaufend, es kommt vor.

    Muss ich vor allen anderen über mich sprechen?

    Nein. Niemand wird aufgerufen, niemand muss seine Geschichte erzählen. Sie entscheiden in jedem Moment selbst, was Sie zeigen und was nicht — Schweigen ist eine vollwertige Form der Teilnahme. Erfahrungsgemäß entsteht der Wunsch zu sprechen von allein, sobald der Raum sich als sicher erwiesen hat.

    Bleibt vertraulich, was ich sage?

    Ja. Für uns beide gilt die berufsrechtliche Schweigepflicht. Unter den Teilnehmenden vereinbaren wir zu Beginn ausdrücklich, dass nichts aus der Gruppe nach außen getragen wird.

    Was, wenn ich einmal nicht kann — oder wieder aufhören möchte?

    Einzelne Termine zu verpassen ist normal; sagen Sie uns kurz Bescheid. Und die Gruppe ist kein Vertrag über Jahre: Wenn Sie merken, dass es nicht mehr stimmt, sprechen Sie es an. Wir wünschen uns einen bewussten Abschied statt eines stillen Verschwindens — für Sie und für die Gruppe.

    Kann ich eine Anmeldung widerrufen?

    Ja. Wenn Sie sich per E-Mail oder Telefon anmelden, haben Sie als Verbraucherin oder Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss. Eine Begründung brauchen Sie nicht; eine kurze Nachricht an kontakt@galpeschke.com genügt. Die vollständige Widerrufsbelehrung und die Teilnahmebedingungen erhalten Sie vor der verbindlichen Anmeldung schriftlich.

    Ich stecke gerade in einer akuten Krise. Ist die Gruppe das Richtige?

    In einer akuten Krise braucht es zuerst einen anderen Rahmen als eine Gruppe. Sprechen Sie uns trotzdem an — wir helfen beim Weg zu passender Unterstützung. Wenn es dringend ist, wenden Sie sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117, an die Telefonseelsorge unter 0800 1110111 (kostenfrei, rund um die Uhr) oder im Notfall an 112.

    Keine Erlösung. Mehr Wirklichkeit.

    Wenn etwas in Ihnen
    geantwortet hat —

    Vorgespräch & Wochenendgruppe

    Sie interessieren sich für die Wochenendgruppe ab dem 27./28. November? Schreiben Sie uns kurz, wer Sie sind und was Sie herführt. Wir vereinbaren dann ein Vorgespräch mit Sebastian Peschke oder Zoltán Gál und klären alles Weitere persönlich.

    kontakt@galpeschke.com

    Lieber sprechen?

    Zoltán Gál ist donnerstags zwischen 9 und 11 Uhr telefonisch erreichbar:

    0179 20 444 65

    Wir antworten in der Regel innerhalb einer Woche.